Gratulation! Sie befinden sich jetzt in der 36. Schwangerschaftswoche. Dies bedeutet, dass die normale Schwangerschaftsdauer erreicht wurde und das Baby jederzeit geboren werden könnte. Sie denken vielleicht, dass Sie den 9. Monat erreichen, aber technisch gesehen dauert eine Schwangerschaft 10 Monate. Wenn Sie den Geburtstermin ab dem Zeitpunkt der Zeugung berechnet haben, werden Sie 9 Monate dazu rechnen. Manche Leute glauben die 36. Woche wäre zu früh für eine Geburt, aber dem ist nicht so. Jetzt liegt das Baby mit dem Kopf nach unten auf Ihrem Hüftknochen.
In den nächsten Wochen werden Sie vielleicht besorgt sein. Sie wissen jetzt, dass das Baby jederzeit auf die Welt kommen könnte. Richten Sie für allle wichtigen Nummern eine Kurzwahl ein. Dadurch müssen Sie und oder jemand anderes nicht hektisch alle Nummern rauskramen wenn es soweit ist. Sie sollten auch Ihre Tasche für das Krankenhaus gepackt haben und genug Beinzin im Tank Ihres Autos haben. Ihre Krankenhaustasche sollte ein oder zwei Nachthemden, ein Paar Slipper, Kleidung zum Wechseln, Zahnbürste, Seife, Shampoo und ein Buch zum lesen enthalten.
Sie fühlen Sich körperlich schwer und nicht besonders attraktiv. Ihre Größe wird Ihnen beim Autofahren, Einkaufen und selbst beim Schuhe anziehen im Weg sein. Es sind vielleicht immer noch 4 weitere Wochen bis zur Geburt, also halten Sie durch. Das Baby und die neue Mutter werden weiterhin Gewicht zunehmen, bis das Baby zur Welt kommt. Im durchschnitt wird das Baby in der 37. und 41. Woche geboren.

Entwicklung des Babys

In der sechsunddreißigsten Woche ist das Baby vollständig entwickelt und hat die normale Schwangerschaftsdauer erreicht. Jetzt wird sich das Baby weiterhin bewegen und in die Beckengegend absteigen. Das Baby wird bereit für die Geburt, aber wenn die Füße des Babys unten sind und nicht der Kopf, dann wird Ihr Arzt vermutlich versuchen das Baby zu drehen. Wenn dies nicht gelingt, wird vermutlich ein Kaiserschnitt gemacht werden.
Das Baby ist von Kopf bis Fuß etwa 20 Zoll oder so. Es wiegt zirka 6 Pfund. Dies ist eine Schätzung und der Arzt hat das Gewicht und die Länge des Baby seit beginn überwacht, wenn es also ein Problem geben würde, würden Sie dies wissen. Bedenken Sie das diese Gewichts- und Längenangaben nur grobe Richtlinien sind und nicht jede Schwangerschaft genauso verläuft.
Das Gehirn des Baby entwickelt sich immer noch schnell. Das Baby wird weiterhin üben zu blinzeln und es übt zu lutschen. Das Baby schluckt noch immer Fruchtwasser und wird es in Form von Urin wieder los.

Veränderungen in Ihrem Körper

Jetzt werden Sie vielleicht etwas Müdigkeit und Anspannung verspüren. Sie waren die letzten 9 Monate schwanger. Obwohl Sie ein gesundes Baby wollen, wollen Sie auch nicht mehr schwanger sein. Es ist völlig normal soetwas zu denken. Die meißten neuen Mütter haben solche Gedanken mehr als einmal. Sie verspüren vielleicht Rastlosigkeit, Schlafmangel, Stimmungsschwankungen und Empfindlichkeit. Sie weinen vielleicht und wissen nicht warum. Nochmal, dies ist völlig normal.
Sie sind vermutlich darin eingeschränkt, was Sie tun können. Arbeiten, einkaufen, reisen und so weiter sind vermutlich eher unrealistisch. Sie sollten versuchen Aktivitäten zu finden die nicht viel Überanstrengung erfordern. Finden Sie etwas, dass Sie tun können und das Sie beschäftigt während Sie auf das Baby warten. Der Uterus ist jetzt 5,5 Zoll oberhalb des Bauchnabels und der Uterus ist etwa 1000 mal so Groß wie Normal. Sie haben etwas Gewicht zugenommen und Sie fühlen sich immer unwohler in Ihrer Haut.
Wenn sich das Baby bewegt fühlen Sie mehr und mehr Druck auf Ihrer unteren Bauchregion. Sie machen jetzt mehr Toilettenbesuche und aufstehen ist jedesmal eine Strapaze. Sie sollten jede Woche zum Arzt gehen und wenn Sie als Hochrisikoschwangerschaft gelten, wäre ein Kaiserschnitt vielleicht angebracht. Der Arzt wird bei jedem Termin das Fruchtwasser untersuchen sowie den Urin und den Blutdruck.
In der sechsunddreißigsten Woche spüren Sie vielleicht immer noch Sodbrennen, häufiges Urinieren, Rückenschmerzen sowie Unwohlsein in der Beckenregion. Sie haben vielleicht einen erhöhten Blutzuckerlevel und höheren Blutdruck. Sie neigen immer noch zu Infektionen der Harntrakts und Hefeinfektionen.

Was zu erwarten ist

Sie können erwarten noch mindestens 3 bis 4 Schwangerschaftswochen vor sich zu haben. Sie werden weiterhin jede Woche zum Arzt gehen und Ihre normalen Routine Check-Ups haben. Diese sind wichtig um in der letzten Woche die Gesundheit Ihres Baby zu überwachen. Wenn Sie etwas fühlen, was Sie bisher nicht gefühlt haben, ist es immer wichtig dies mit Ihrem Arzt zu besprechen. Was Sie für wichtig halten, wird vielleicht auch wichtig für Ihren Arzt sein.
Versuchen Sie sich soviel auszuruhen wie möglich in den nächsten Tage. Versuchen Sie nahe an Ihrem zu Hause zu bleiben und halten Sie Ihr Telefon bereit und laden Sie Ihr Handy auf. Sie werden vielleicht immer noch schmerzen haben aber Sie können diese lindern indem Sie leichte Übungen machen, aber nur wenn Sie sich fit dafür fühlen.
Sie sollten mit der ausgewogenen Ernährung fortfahren, bis das Baby geboren wurde. Nur weil das Baby 3 bis 4 Wochen entfernt liegt, bedeutet dies nicht, dass Sie damit aufhören können sich gut zu ernähren. Sie sollten jetzt einen Plan für die Geburt des Babys haben sowie einen Plan dafür, wenn das Baby nach hause kommt. Sie sollten Sich entschieden haben ob Sie das Baby stillen wollen. Generell sollten Sie sich viel ausruhen und sich gesund ernähren.

Tipps/Ratschläge

Sie sind in den letzten Wochen; es ist Zeit Ihre Tasche für den Krankenhausaufenthalt vorzubreiten. Stellen Sie sicher, dass Sie alles vorbereitet haben, wenn das Baby nach Hause kommt. Wenn Sie eine Willkommensparty für das Baby planen, sollte sie nicht zu groß sein. Übertreiben Sie es nicht wenn Sie sich nicht gut fühlen. Es ist immer noch wichtig sich auszuruhen.

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